Thursday, October 27, 2016

Wer häufig unterwegs ist, kann eine Jahresreiseversicherung abschließen

Reisekrankenversicherung, Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruchversicherung, Reisegepäckversicherung: Das Angebot an Policen für eine Tour ins Ausland ist so vielfältig, dass gerade Vielreisende schnell einmal den Überblick verlieren können. Was ist diesmal wirklich nötig, habe ich den Vertrag auch rechtzeitig abgeschlossen, wie lange ist die einzelne Police gültig? Die Alternative für alle, die häufig unterwegs sind, kann eine sogenannte Jahresreiseversicherung sein, meist lohnt sie sich schon ab zwei Reisen im Jahr. Im Vergleich zum Einzelabschluss von Policen kann man dabei sparen und zudem die ganze Familie mit absichern.




Jahresreiseversicherung vom Testsieger


Die jeweiligen Pakete lassen sich bei einer Jahresreiseversicherung individuell zusammenstellen, ein Rundumschutz kann dabei im Wesentlichen aus vier Komponenten bestehen. Die Reiserücktrittsversicherung schützt vor hohen Kosten, falls man eine Reise nicht antreten kann, die Reiseabbruchversicherung übernimmt die Kosten, falls eine bereits angetretene Reise etwa wegen einer Krankheit abgebrochen werden muss. Die Auslandskrankenversicherung wiederum trägt die Kosten für medizinische Behandlungen im Ausland, die Reisegepäckversicherung schließlich tritt ein, wenn das Reisegepäck abhanden kommt, beschädigt oder gestohlen wird. Von der Würzburger Versicherung beispielsweise gibt es die Jahresreiseversicherung "Reisekarte4you". Sie gilt für beliebig viele Reisen innerhalb eines Jahres, von "Finanztest" (Heft 6/2016) erhielt sie die Note 1,7 und wurde als Testsieger für den Jahresschutz von Familien und Einzelpersonen empfohlen. 


Mit oder ohne Selbstbeteiligung


Jahresreiseversicherungen können im Regelfall wahlweise mit oder ohne Selbstbehalt abgeschlossen werden. Wer sich für die Selbstbeteiligung entscheidet, trägt bei der Reiserücktritts-, Reiseabbruchversicherung und der Reisegepäckversicherung bei jedem Versicherungsfall einen Selbstbehalt von 25 Euro je Person. Für die Reiserücktritts- und die Reiseabbruchversicherung gilt außerdem: Wird der Versicherungsfall durch Krankheit ausgelöst, so trägt der Versicherte von dem erstattungsfähigen Schaden 20 Prozent selbst, mindestens aber 25 Euro pro Person.



Warum lohnt sich der Abschluss einer Jahrespolice?


Gerade bei einer Auslandsreise werden die Begleiterscheinungen häufig unterschätzt. Klimatische Unterschiede oder das einheimische Essen am Urlaubsort können die Reise zu einer echten Herausforderung machen. Vielen ist bei der Buchung nicht bewusst, dass die gesetzliche und private Krankenversicherung für viele Auslandsbehandlungen nicht oder nur teilweise aufkommt. Auch für den Reiserücktritt, beispielsweise durch Krankheit oder nach einem Unfall, bleibt man auf den Kosten sitzen. Mit einer Jahrespolice kann man einen individuellen Schutz für 365 Tage zusammenstellen, der als Versicherungspaket Urlauber in adäquater Weise vor finanziellen Nachteilen bewahrt. Mehr Informationen gibt es unter www.travelsecure.de.




Foto: djd/Würzburger Versicherungs-AG/Monkey Business - Fotolia

Die Generation 50plus hat besondere Ansprüche bei der Geldanlage

In fast allen Industrieländern setzte Mitte der fünfziger Jahre ein einzigartiger Babyboom ein. Auch in Deutschland wurden nie wieder so viele Kinder geboren wie in den Jahren zwischen 1955 und 1965. Ihren Höhepunkt erreichten die Geburtenzahlen 1964 mit heute 1,36 Millionen. Nun sind die Babyboomer jenseits der 50, man nennt sie "Best Ager" oder auch "Smart Ager" - und mit einem Nettovermögen von schätzungsweise drei Billionen Euro ist diese Altersgruppe die am meisten umworbene Zielgruppe für Anbieter von Kapitalanlagen.




Staffelung der Geldanlagen


"Die meisten der jungen Alten stehen noch immer mitten im Berufsleben, wollen und sollen jetzt rentabel und sinnvoll anlegen und bleiben ihrer Bank nicht mehr unbedingt treu", erklärt Georg Hetz, Geschäftsführer des unabhängigen Nürnberger Finanzdienstleisters UDI. Für sie gehe es um Leistungen, die auch zeitlich den individuellen Lebensinteressen gerecht werden. Oft gelte es, eine Erbschaft oder eine ausbezahlte Lebensversicherungssumme anzulegen - das Geld wollen die meisten weder in eine Pflegeimmobilie stecken noch als Tagesgeld "versauern" lassen. "Der Idealfall ist eine Staffelung der Geldanlagen", rät Hetz. Ein Teil sollte schnell verfügbar sein, der Rest müsste zeitlich und auch nach Anlagenart und Risiko gestreut werden - mit Wertpapierfonds oder auch soliden Sachwertinvestments beispielsweise in den Zukunftsmarkt der erneuerbaren Energien: "Zu Rentenbeginn ist das Geld dann wieder frei und man kann sich davon etwas Besonderes leisten oder dem Enkelkind Starthilfe geben."


Umweltfreundlich investieren und die Energiewende vorantreiben


Seit 1998 hat sich beispielsweise UDI auf umweltfreundliche Geldanlagen im Wachstumsmarkt der erneuerbaren Energien spezialisiert. "Ob Windräder, Solar- und Biogasanlagen oder auch energieeffiziente Immobilien - vorrangiges Ziel unserer Investments ist es, Werte zu schaffen und Werte zu erhalten", so Geschäftsführer Hetz. Es wurden bereits knapp 500 Windkraftanlagen, Solarparks und Biogasanlagen realisiert. "Mit solchen 'grünen' Investitionen zeigen die Best Ager der Politik ganz nebenbei, wie man die Energiewende aktiv gestalten kann", meint Georg Hetz. Unter www.udi.de gibt es alle weiteren Informationen.



Das Einmaleins der Geldanlage - nicht nur für Best Ager



  1. Wofür werde ich das Geld brauchen? Was will ich mit meiner Geldanlage erreichen? Welches Risiko kann und will ich in Kauf nehmen? 


  2. Welche Bedeutung hat Nachhaltigkeit bei der Geldanlage?


  3. Wo und wie komme ich an Infos zum Anbieter und zu Vergleichsangeboten? Oft hilft schon das "googeln", nützliche Seiten sind auch Finanztest.de oder Ecoreporter.de und Greenvalue.de bei grünen Geldanlagen.


  4. Wie ist mein Anlagehorizont, wie schnell will ich über das angelegte Geld verfügen können?



  5. Wie viel Kapital ist schon in einer Anlagesparte gebunden? Empfehlenswert ist eine Vermögensstreuung nach Laufzeiten, Risikoklassen und Investitionsobjekten.


Mehr zum Thema: www.udi.de/service/das-einmaleins-der-geldanlage/




Foto: djd/UDI/ACN

Darauf sollte man achten: Checkliste für Ratenkredite

Die neue Küche, die längst fällige Renovierung des Bades, Möbel, ein neues Auto oder ein Fernseher: Wer nicht genug Geld auf der hohen Kante hat, muss Wünsche dennoch nicht auf die lange Bank schieben. Die Alternative ist ein Raten- beziehungsweise Barkredit, die Zinsen dafür sind derzeit besonders günstig. Allerdings kann man auch bei einem Ratenkredit einiges falsch machen.




Darauf sollte man achten:



  1. Filialbank oder Internetbank? In der Regel haben Internet-Banken die günstigeren Konditionen, denn sie haben weniger Verwaltungsaufwand als eine Filialbank. Viele Internet-Banken bieten allerdings keine persönliche Beratung mit qualifizierten Beratern an. Das kann für die Kreditnehmer teuer werden. Banken, die mit ihrer Kreditvergabe verantwortungsvoll umgehen, beraten ihre Kunden, das gilt auch für Internet-Banken.

  2. Online-Kreditzusage nach wenigen Sekunden: Im Zusammenhang mit Ratenkrediten gibt es auch für den Prozess der notwendigen Legitimation zeitsparende Wege. Vorreiter war hier die Süd-West-Kreditbank (SWK Bank), Neukunden können ihre Identität bei diesem Kreditspezialisten schnell am PC bestätigen. Für dieses Verfahren wird nur eine Web-Cam benötigt, das zeitraubende sogenannte Post-Ident-Verfahren in der Postfiliale entfällt. Die Online-Kreditzusage erhält man bereits nach wenigen Sekunden. Die Auszahlung erfolgt zwei Tage nachdem die Antragsunterlagen in der Bank vorliegen.

  3. Der Ratenkredit muss zu den Bedürfnissen und gleichzeitig auch zu den finanziellen Möglichkeiten des Kunden passen. Welche Laufzeit passt zum Kunden und wie sieht sein tatsächlicher Kreditbedarf aus? "Wer sich dabei verkalkuliert, zahlt zu viele Zinsen", warnt Ulf Meyer, Geschäftsführer der SWK Bank.

  4. Kreditnehmer sollten beim Ratenkredit auf ein ausgedehntes Widerrufsrecht achten. Die gesetzliche Widerrufsfrist beträgt zwei Wochen, einzelne Anbieter räumen eine doppelt so lange Frist ein.

  5. Der Barkredit sollte unbedingt ein Sondertilgungsrecht beinhalten - möglichst in beliebiger Höhe und Anzahl. So lassen sich oft die Zinskosten senken.

  6. Kreditnehmer sollten nur Verträge mit einem festen Zinssatz abschließen. So stellen sie sicher, dass es während der Laufzeit des Kredites zu keiner Zinserhöhung kommen kann.

Foto: djd/Süd-West-Kreditbank/thx

Tuesday, October 25, 2016

Kontaktlos bezahlen mit Kreditkarte oder Handy

Das bezahlen ohne Bargeld und ohne eine Geheimnummer wird immer mehr in Deutschland akzeptiert. Gerade bei kleinen Beträge verlangen die Händler heute keine Verifizierung mehr sondern übernehmen das kaufmännische Risiko des Zahlvorganges vollständig in eigener Rechnung. Dies nennt man kontaktloses Bezahlen.

Kreditkarte oder Handy, der Umsatz bleibt gleich


Für das kontaktlose Zahlen in Geschäften sind zwei Systeme aktuell gängig. Das erste System arbeitet mit der kontaktlosen Kreditkarte. Hier ist in der Karte ein Chip mit eingearbeitet. Dieser Chip ermöglicht es, dass ein Automat oder auch ein Kartenleser im Geschäft ohne das lästige "Durchziehen" der Karte arbeiten kann. Über den Chip werden in das Lesegerät kontaktlos die Daten des zahlungspflichtigen übertragen. Der Händler hat nun die Wahl ob er noch eine Legitimationsprüfung vornimmt oder ob er auch auf diese verzichtet. In vielen Fällen wird auf die Prüfung verzichtet, Hauptgrund ist hier der kleine Umsatzbetrag. An Automaten für Getränke und ähnliches wird das System mittlerweile fast flächendeckend eingesetzt. Im zweiten System, dem kontaktlosen Handy oder Smartphone ist die Übertragung leicht abgewandelt. Hier sorgt ein, von der App generierter, QR Quode für die Übergabe der Daten. Eine Kreditkarte ist hier nicht hinterlegt, es erfolgt in den meisten Fällen eine direkte Abbuchung von einem Girokonto. Oftmals wird die App von einem einzigen Anbieter vertrieben, manche anderen Applikationen arbeitet mit Prämiensystemen aus dem Social Media zusammen und bieten hierüber die günstige Abbuchungsmöglichkeit. Die Unternehmen sparen so die Transaktionskosten aus der Kreditkartenbuchung und übernehmen die Haftung für die Nichteinlösung der Lastschrift selbst.


Sicherheit


Bei der Sicherheit des kontaktlosen Zahlenvorganges wird das Risiko im Wesentlichen auf den Händler übertragen. Selbstverständlich besteht die Chance, das die Daten aus dem Chip auch durch Fremdeinwirkung ausgelesen werden können, allerdings sind die Beträge so gering, dass sich die betrügerischen Handlungen hier sehr in Grenzen halten. Die Transaktion ist auch, der elektronischen Verarbeitung geschuldet, komplett nachvollziehbar. So kann ein Betrugsversuch im großen Stil auch ohne Aufwand wieder zurück verfolgt und gegen gebucht werden. Auf http://www.betrugstest.net/kreditkarte lassen sich Kreditkartenanbieter mit der Kontaktlosen-Bezahl-Funktion schnell und übersichtlich vergleichen.


Technische Voraussetzungen


Bei beiden Systemen sind geringe technische Voraussetzungen zu schaffen. Im kontaktlosen Kreditkartenverkehr muss bei der Karte der Chip und beim Händler ein entsprechendes Lesegerät vorhanden sein. Wer das kontaktlose Zahlen mit dem Handy vorzieht, muss die App gespeichert haben. Die Händler haben in der Regel den QR Leser direkt vor Ort installiert, so muss nur das Smartphone mit genommen werden und schon kann der Zahlvorgang eingerichtet werden. Beide Verfahren sind schon recht ausgereift und werden gerne im Einsatz verwendet.

Sunday, October 23, 2016

So können Fahrzeughalter bei der Kfz-Versicherung sparen

Die Haltungskosten für ein Fahrzeug können ordentlich zu Buche schlagen, daher sollten Kfz-Halter mögliche Einsparungspotenziale erkennen und nutzen. Bei der Kfz-Versicherung zahlt es sich natürlich aus, die verschiedenen Versicherungen genauer unter die Lupe zu nehmen und einen Vergleich durchzuführen. Daneben ist allerdings unbedingt anzuraten, auch die jeweils offerierten Leistungen kritisch zu betrachten, denn nicht alle sind wirklich notwendig – oft können Fahrzeughalter mit dem richtigen Wissen deutlich bei der Kfz-Versicherung sparen.


Versicherungsumfang – was muss, was kann, was sollte?


In Deutschland ist jeder Fahrzeughalter gesetzlich zum Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung verpflichtet. Mehr noch: Auch der Schadensumfang, den diese mindestens decken muss, ist vorgeschrieben:

  • Vermögensschäden: mindestens 50.000 Euro
  • Personenschäden: mindestens 7,5 Millionen Euro
  • Sachschäden: mindestens 1,12 Millionen Euro

Vollkasko und Teilkasko – von Fall zu Fall abwägen


Es steht Kfz-Haltern jedoch frei, darüber hinaus eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abzuschließen, um am eigenen Fahrzeug entstandene Schäden abzudecken. Eine Teilkaskoversicherung deckt unter anderem Schäden wie Diebstahl, Marderschäden, Glasbruch oder Schäden durch Witterung (z. B. Hagel, Sturm, Blitzeinschlag) ab. Eine Vollkaskoversicherung kommt darüber hinaus für weitere Schäden auf, so etwa Kfz-Schäden infolge eigenen Verschuldens oder Vandalismus. Der Abschluss einer Kaskoversicherung sollte wohlüberlegt sein: Während sich die Kosten einer Teilkasko durchaus bereits nach einem Schaden amortisieren können, erstattet die Vollkasko lediglich den Zeitwert, sodass sie sich z. B. bei älteren Fahrzeugen nicht mehr lohnt.
Spartipp: Vereinbaren Kfz-Halter bei Abschluss einer Kaskoversicherung eine Selbstbeteiligung, können sie Beiträge sparen. Für eine Teilkaskoversicherung gelten dabei 150 Euro Selbstbehalt als Richtwert, für eine Vollkaskoversicherung sollten Fahrzeughalter mindestens 300 Euro einkalkulieren.


Diese Versicherungsleistungen sind sinnvoll


In der Regel haben Fahrzeughalter die Möglichkeit, bestimmte Leistungen auch nach Vertragsabschluss zu ändern. Wie immer gilt, dass nicht an der falschen Stelle gespart werden sollte, so etwa bei der Höhe der Deckungssumme – die Kosten für einen entstandenen Schaden können schnell schwindelerregende Höhe erreichen, sodass sich die Deckungssumme bestenfalls auf 100 Millionen Euro belaufen sollte. Daneben ist auch der Wert einer Mallorca-Police nicht zu unterschätzen; mit dieser ist der Versicherungsnehmer auch mit einem Leihwagen im Ausland ausreichend geschützt.


Auf diese Leistungen können Fahrzeughalter verzichten


Ein Autoschutzbrief sichert Kosten ab, die durch eine Panne entstehen können, doch hier kann eine Auslandsreisekrankenversicherung eine günstigere Alternative sein. Diese sichert Übernachtungs- und Abschleppkosten oder etwa den Krankenrücktransport ebenfalls ab. Lediglich die Kosten für einen Leihwagen sind nicht inbegriffen; allerdings erhalten Käufer beim Erwerb eines Neuwagens meist eine Mobilitätsgarantie, die unter anderem die Gebühren für Mietwägen bis zu drei Jahre nach dem Autokauf deckt.

Zieht sich ein Beifahrer im Auto des Versicherungsnehmers Verletzungen zu oder kommt bei einem Unfall ums Leben, kann die Insassenunfallversicherung eintreten. In der Regel kommt die Kfz-Haftpflicht allerdings bereits für diese Fälle auf, sodass der Abschluss einer Insassenunfallversicherung nicht notwendig ist. Diese wird nur relevant, wenn der Unfallverursacher Fahrerflucht begeht – infolgedessen kann sich die Kfz-Versicherung weigern, für entstandene Schäden aufzukommen. In diesem Fall besteht jedoch auch die Möglichkeit, sich an die Verkehrsopferhilfe zu wenden.


Bei der Kfz-Versicherung sparen – weitere Faktoren


  • Intervalle der Beitragszahlung
    Wie bei vielen anderen Versicherungen können Kfz-Halter auch bei der Kfz-Versicherung sparen, indem sie sich für eine jährliche Zahlung anstelle einer halb- oder vierteljährlichen entscheiden – hier sind Einsparungen von bis zu 30 Prozent möglich.

  • Werkstattbindung
    Bei Abschluss einer Kaskoversicherung können Kfz-Halter mitunter durch die Werkstattbindung von einer geringeren Prämie profitieren. Doch Vorsicht: Die Partnerwerkstatt sollte ein Vertragsbetrieb des Herstellers sein, da Herstellergarantien sonst mitunter entfallen können.

  • Jährliche Fahrleistung
    Ist von einem höheren Risiko (etwa durch eine größere Unfallgefahr aufgrund einer weiteren Strecke) auszugehen, erhöhen Versicherungsunternehmen ihre Prämien. Wer sein Fahrzeug nur selten oder für kurze Strecken benötigt, kann Beiträge sparen. Versicherer bieten in der Regel verschiedene Stufen an, nach denen sich letztlich die tatsächliche Beitragshöhe richtet. Hier kann bereits eine Differenz von 10.000 Kilometern mit einem Aufschlag von weit über 20 Prozent einhergehen und sich damit deutlich bemerkbar machen.
    Die Einschätzung sollte jedoch realistisch sein: Im Falle eines Schadens gleicht der Versicherer die Kilometerstände ab (Vertragsbeginn und Unfallzeitpunkt) – haben Fahrzeughalter eine zu geringe Fahrleistung angegeben, drohen schlimmstenfalls empfindliche Vertragsstrafen. Fahrzeughalter können der Kfz-Versicherung allerdings jederzeit eine veränderte Fahrleistung mitteilen und darum bitten, den Vertrag entsprechend anzupassen.

  • Die Fahrer des Kfz
    Während die Mitversicherung eingetragener Lebenspartner bzw. der Ehepartner in der Regel kostenlos ist, erhöht sich die Prämie, sobald beispielsweise ein erwachsenes Kind des Kfz-Halters als Fahrer gemeldet wird.

  • Abstellort des Fahrzeugs
    Einige Versicherer gewähren Nachlässe, wenn der Wagen die meiste Zeit über in einer Garage abgestellt wird. Da die Gefahr eines Diebstahls oder anderer Schäden hierdurch sinkt, gewähren Versicherungen nicht selten einen Rabatt von zwei Prozent.

  • So sparen Fahranfänger bei der Kfz-Versicherung
    Viele Fahranfänger melden ihr Auto als Zweitwagen über ihre Eltern an, und auch die Eltern-Kind-Regelung, im Rahmen derer sich der Fahranfänger für den gleichen Versicherer wie die Eltern entscheidet, wird häufig genutzt. Darüber hinaus können Fahranfänger jedoch noch anderweitig bei der Kfz-Versicherung sparen.

  • Typklasse des Fahrzeugs
    Auch die Typklasse eines Fahrzeugs wirkt sich auf die Höhe der Versicherungsprämie aus, daher sollten sich Fahranfänger schon vor dem Autokauf damit auseinandersetzen: Die Typklasse (und damit die Versicherungsprämie) steigt, je häufiger ein Fahrzeugtyp – statistisch betrachtet – von Diebstahl betroffen oder in Unfälle verwickelt ist.

  • Übernahme der Schadenfreiheitsklasse
    Voraussetzung für eine Übertragung der Schadenfreiheitsklasse ist unter anderem ein Verwandtschaftsverhältnis (ersten Grades) oder aber das Bestehen einer häuslichen Gemeinschaft. Liegt die absolvierte Fahrerlaubnis erst ein Jahr zurück, hat der Fahranfänger allerdings höchstens die Chance auf eine Einstufung in die SF-Klasse 1 – auch wenn der/die Verwandte deutlich höher eingestuft ist. Dennoch lohnt sich die Übernahme, da hier enormes Einsparungspotenzial bei der Kfz-Versicherung besteht.



Monday, August 1, 2016

Altersvorsorge - eine reine Immobilienstrategie birgt Risiken

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Frühjahr 2016 den Leitzins auf 0,0 Prozent gesenkt. Für die deutschen Sparer bedeutet dies: Die ohnehin schon minimalen Renditen von Anleihen und Sparprodukten werden weiter sinken - und vermutlich noch für lange Zeit niedrig bleiben. Dass es für Erspartes kaum noch Zinsen gibt, hat auch für die Altersvorsorge der Bundesbürger gravierende Konsequenzen. Welche Vorsorgestrategien fahren die Deutschen vor diesem Hintergrund zur Sicherung ihrer Rente? Diese und andere Fragen stellte der aktuelle "Axa Deutschland-Report 2016 Ruhestandsplanung und -management" bundesweit an 3.324 Erwerbstätige und Ruheständler.


Fast jeder Fünfte plant Erwerb einer Immobilie


Spareinlagen, private Renten- sowie Lebensversicherungen oder eine betriebliche Altersversorgung wollen jeweils nur noch etwa zehn Prozent der berufstätigen Deutschen für ihre Altersvorsorge nutzen. Betongold dagegen boomt: Fast jeder fünfte Erwerbstätige plant den Erwerb eines Eigenheims. Jeder Sechste will in eine Immobilie zur Vermietung investieren. Damit würde sich die Zahl privater Vermieter fast verdreifachen. Dass die Kredite günstiger werden, während die Erträge für Zinsanlagen sinken, hinterlässt also im Vorsorgeverhalten jetzt deutliche Spuren.


Immobilienstrategie: Nicht zu viel auf eine Karte setzen


Nur auf die Immobilie zur Absicherung im Alter zu setzen, birgt aber durchaus Risiken - auch beim Geld sollte man niemals alle Eier in einen Korb legen. Wer sein Vermögen auf mehrere Anlagen verteilt, verringert auch sein Risiko. "Es kann passieren, dass durch die Fokussierung auf Immobilien zu viel auf nur eine Karte gesetzt wird. Zudem sind Nebenkosten, Instandhaltungen sowie eine eventuell teurere Anschlussfinanzierung immer mit zu kalkulieren", erläutert Dr. Patrick Dahmen, Mitglied des Vorstands der Axa Konzern AG. "Und bei vermieteten Objekten kann es zu Mietausfällen kommen. Wer bei der Finanzierung des Ruhestands auf Immobilien setzt, sollte auch dieses Risiko stets im Blick haben." Viele Experten warnen schon heute vor einer Immobilienblase mit überteuerten Angeboten, in Ballungsgebieten sind die Preise teilweise bereits stark gestiegen. Informationen zum Thema Vorsorge und Geldanlage gibt es beispielsweise unter www.axa.de.



Wachsende Angst vor Altersarmut


Die Gründe, warum Erwerbstätige in Deutschland vorsorgen, hat der "Axa Deutschland-Report 2016" ebenfalls ermittelt. Für mehr als drei Viertel gehört eine finanzielle Absicherung im Ruhestand zu den drei wichtigsten Lebenszielen. Fast sechs von zehn Erwerbstätigen berichten aber auch, dass ihnen heute das Thema Altersvorsorge mehr Angst macht als früher. Etwa jeder Dritte erklärt sogar, dass er sich persönlich vor einer Verarmung im Alter fürchtet. Wie man gegensteuert und welche Möglichkeiten im individuellen Fall die besten sind, erfahren Interessierte im persönlichen Gespräch mit einem Vorsorgeexperten. 





Foto: djd/axa.de

Thursday, July 28, 2016

Finanznews Juli 2016

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